Schadstoffarme Produkte

In Diskussionen zu Feinstaub, Ozon und Schadstoffemissionen geht es auch immer wieder um die Gesundheitsgefährdung durch Toner.

Unbestritten ist, dass manche Laserdrucker aufgrund ihrer Bauweise bzw. der beim Drucken eingesetzten Techniken Ozon entwickeln. Dies hat jedoch nichts mit dem Toner selbst zu tun und betrifft vor allem Geräte älterer Bauart. Moderne Geräte, z.B. mit dem Umweltzeichen Blauer Engel, schaffen bei Bedenken Abhilfe.

Bei sachgemäßem Umgang mit Tonermodulen entsteht keine erhöhte Feinstaubbelastung durch den Toner. Der beim Druck gemessene Staub ist weitestgehend auf das zu bedruckende Papier zurückzuführen. Je nach Papierqualität und -verarbeitung entsteht mehr oder weniger Papierstaub.

Für jeden Toner gibt es ein Sicherheitsdatenblatt des Tonerherstellers in dem Inhaltsstoffe, Handhabungshinweise und eventuelle Gesundheitsgefährdungen beschrieben werden. Die Tonerhersteller lassen ihre Produkte in unabhängigen Instituten auf negative Mutagenität testen. Dieser sogenannte AMES-Test besagt, dass keine krebserregende Stoffe enthalten sind.

Natürlich ist darüber hinaus zum Schutz der Gesundheit der Anwender die Minimierung jeglicher Emissionen geboten. Die beim Drucken entstehenden Emissionen haben drei Quellen: Laserdrucker, Toner und Papier.

Der Laserdrucker selbst steuert durch die im Gehäuse verwendeten Kunststoffe einen Teil der Emissionen bei. Dabei verursacht ein neueres Gerät erst einmal höhere Emissionen als ein Gerät welches schon länger in Gebrauch ist.

Durch die Hitze, die beim Fixieren des Toners benötigt wird, werden Stoffe aus dem Toner gelöst. Ein verantwortungsbewusster Wiederaufbereiter sollte daher darauf achten, dass der Toner möglichst wenig Schadstoffe enthält.

 

Wir verwenden bei 90 % unserer Produkte bewusst schadstoffarme Toner und haben dies zur Sicherheit für unsere Kunden in mehreren Prüfzertifikaten der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft bestätigen lassen.

Sie finden die Zertifikate in unserem Shop bei jedem entsprechenden Produkt.

Im Rahmen der Toneruntersuchung zum BG-Prüfzert wurden Metalle (Nickel, Blei, Quecksilber, Cobalt, Cadmium, Chromat, Zinn) und flüchtige organische Stoffe (Benzol, Styrol, Toluol, TVOC ...) untersucht. Unsere schadstoffarmen Produkte kennzeichnen wir mit einem speziellen Zeichen.

Den größten Anteil an den Emissionen hat nach unseren Erfahrungen jedoch das verwendete Papier. Lesen Sie dazu unseren Erfahrungsbericht.